Der BürgerBus in der Presse



                                                                                                                       Mittwoch, 12. Juli 2017





4. Januar 2017



2016

 



 

Die offizielle Karte zu Weihnachten von Bürgermeisterin Marion Dirks


Samstag, den 17. Dezember 2016


Freitag, den 16. Dezember 2016


 

 

Bürgerbus rollt seit April erfolgreich durch Billerbeck

 

31.08.16 10:14

 

Stammkundinnen Margarete und Hildegard Lorenbeck, Vorsitzender des Bürgerbusvereins Udo Drees sowie Fahrer Jakob Wensky.

 

Billerbeck. „Nie hätten wir damit gerechnet, dass sich der Bürgerbus hier in Billerbeck so schnell und so erfolgreich etablieren würde“, so Udo Drees, Vorsitzender des Bürgerbusvereins in Billerbeck. „Seit Mitte April fahren wir nun unsere Touren und schon nach weniger als vier Monaten hatten wir die ersten 10 000 Kilometer auf dem Tacho. Das ist der echte Wahnsinn, dass das Busangebot so gut angenommen wird“, fährt Udo Drees fort.

Natürlich kann man trefflich darüber spekulieren warum das Angebot so erfolgreich ist. „Wahrscheinlich ist es das Gesamtpaket, was einfach zu nahezu 100 Prozent stimmig ist. Wir haben durchweg engagierte Fahrer und rundherum zufriedene Fahrgäste. Auch die Stadt als Träger des Bürgerbusvereins und der RVM als Verkehrsträger sind mehr als glücklich mit der Entwicklung“, so Udo Drees weiter. Jakob Wensky, Fahrer des Bürgerbusses ergänzt: „Vor allem sind wir froh darüber, dass wir so viele Stammgäste haben. Immer wieder erzählen uns vor allem einige ältere Mitfahrer, dass sie so glücklich sind, dass es nun endlich den Bürgerbus gibt“. 

„Mit meinen Beinen darf ich seit etwa sechs Monaten kein Fahrrad mehr fahren“, so eine Stammkundin aus der Dornaue, die den Bus mehrmals wöchentlich nutzt. „Außerdem kann ich nicht mehr so gut sehen“. Und die Geschwister Lorenbeck aus Esking sind froh, dass sie nun leicht und schnell nach Billerbeck kommen können. „Endlich haben wir die Möglichkeit bequem nach Billerbeck zum Einkaufen zu fahren. Und wenn wir mit den schweren Taschen zurück kommen, helfen uns die Fahrer dabei, diese in und aus dem Bus zu tragen. Das ist echt ein tolles Angebot“, erzählt Hildegard Lorenbeck den Streiflichtern.

Zwei weitere Dinge sind sehr wahrscheinlich mit verantwortlich für den großen Erfolg. So gibt es nun eine stete Verbindung nach Nottuln, die reichlich für Besuche vor allem des dortigen Krankenhauses genutzt wird.

„Größter Clou dürfte aber sein, dass wir nicht nach Fahrplan durch die Gegend fahren, sondern dass wir bedarfsorientiert arbeiten“, so Fahrdienstleiter Heinz Tenholte. „Das heißt, wer mit uns fahren möchte ruft einfach an, wir kommen dann zu Hause vorbei, holen den Fahrgast dort ab und bringen ihn zu einer beliebigen Haltestelle im Ort oder nach Nottuln.“ Möglichst frühzeitig sollte man im Bürgerbusbüro anrufen, um zum Wunschtermin auch einen freien Platz zu bekommen. Der Bürgerbus fährt von Montag bis Freitag jeweils von 8 bis 18 Uhr. Das Bürgerbusbüro ist von 8 bis 12.30 und von 13.30 bis 16 Uhr erreichbar unter Telefon (02543) 7377.

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Fr., 29.07.2016

von Ulrike Deusch

 

 

 

 

 

 

 

Eine Rollende Erfolgsgeschichte

Bürgerbus sehr gefragt / Schon 8600 km zurückgelegt/ Innenstadt und Nottuln Top-Ziele / Gerleve im Kommen                               

 

                                                                                                                                                                                               Ziehen nach vier Monaten Bilanz: (v.l.) Jochen Dübbelde (Vorstand und Fahrer) Klaus Lipper (Fahrer)                                                                                                                                                                                                                                       Udo Drees  (Vorsitzender) an der Haltestelle  am Sportzentrum Helker Berg.                   Foto: ude

                                                           

 Billerbeck. Oh, ganz neu riecht’s noch im Bürgerbus und blitzeblank ist alles. „Das machen die Mitarbeiter von IBP jeden Tag, wenn der Bus in den Lokschuppen am Bahnhof kommt“ sagt Udo Drees, Vorsitzender des Bürgerbusvereins, und nimmt in der ersten Reihe Platz. Dies wird keine gewöhnliche Fahrt, sondern eine Art rollendes Pressegespräch, zu dem auch Vorstandsmitglied und Fahrer Jochen Dübbelde und Fahrer Klaus Lipper einsteigen. „Bitte anschnallen“, sagt Lipper, denn das ist im Bürgerbus auf jedem Sitz Pflicht. Und dann geht’s los zur Sonderfahrt „Vier Monate Bürgerbus – eine Bilanz“.
„Der Bürgerbus war von Anfang an eine Erfolgsgeschichte“, sagt Udo Drees, während der Mercedes Sprinter mit den Logos von Partnern und Sponsoren vom Markt durch die Stadt in Richtung Weißenburg fährt. „Keine sehr gefragte Strecke“, murrt Klaus Lipper im Spaß. Er ist einer von rund 15 Fahrern, die die per Telefon mindestens eine Stunde vorher angefragten Touren übernehmen. „Das Anforderungssystem hat sich absolut bewährt“, so Drees. Anders als bei Touren nach Fahrplan gibt es nur wenige Leerfahrten und der Mini-Bus wird optimal ausgelastet. 8600 Kilometer zeigt der Tacho.

Unglaubliche 33 Haltestellen steuert der Bürgerbus an: elf, die auch Haltestellen der RVM sind, und 22 eigens eingerichtete Adressen. „Am gefragtesten sind die Innenstadthaltestellen“, hat Jochen Dübbelde erfahren. Banken, Seniorenheime, die beiden Friedhöfe und natürlich der Bahnhof. „Und mehr als 30 Prozent der Touren führen nach Nottuln.“ Zu Krankenhaus und Rhodeplatz – wo auch ein großer Drogeriemarkt ansässig ist.
Klaus Lipper dreht den Bus auf dem Weißenburg-Parkplatz. Dem pensionierten Lehrer macht das Ehrenamt am Lenkrad viel Freude, auch den Kontakt mit den Fahrgästen genießt er. Nächstes Ziel: Sportzentrum Helker Berg, auch eine beliebte Adresse. Zu den weniger genutzten gehört die am Wandererparkplatz an der Berkelquelle, berichtet Jochen Dübbelde. Dafür trägt sich der Verein mit dem Gedanken, an der DRK-Rettungswache die bestehende Linienbushaltestelle Wübken mit aufzunehmen. Hier werde eine Möglichkeit zum Ein- und Aussteigen vermisst. „Nach einem Jahr nehmen wir die Fahrziele unter die Lupe und bessern nach“, kündigt Drees an.
Acht bis zehn Fahrten finden jeden Tag statt, zeitlich klug ausgetüftelt und optimal aufeinander abgestimmt. Dabei kann es sein, dass mal nur ein Fahrgast Platz nimmt, manchmal ist der kleine Sprinter mit acht Personen voll besetzt. Stehplätze sind nicht erlaubt.
Wer nutzt den Bürgerbus am meisten? „Viele ältere Mitbürger“, sagt Jochen Dübbelde. Manche sind Stammgäste. Der Rolator darf mit in den Bus, auf der Treppe helfen die Fahrer gern. Auch Billerbecker aus den Außenbezirken sind froh, wenn der kleine Bus für sie rollt. Jochen Dübbelde berichtet von einer regelmäßigen Tour aus Esking zur Industriestraße. Dort erledigen die Fahrgäste ihren Großeinkauf – und ab geht’s nach Hause. Stark im Kommen seien Fahrten zum Kloster Gerleve. Teilnehmer dortiger Seminare, die am Bahnhof ankommen, nutzen den Bürgerbus ebenso wie Billerbecker, die am Kloster Kaffeetrinken oder wandern möchten.
Viele Gäste kennen die Fahrer längst persönlich. „Da ist auch mal ein Späßchen möglich“, sagt Jochen Dübbelde. „Manche quatschen gern.“ Und besondere Erlebnisse gab’s in vier Monaten Bürgerbus auch. Eine Frau war mal unzufrieden mit der Bequemlichkeit ihres Platzes, bis Jochen Dübbelde merkte, dass die alte Dame auf einem Kindersitz saß.
Am Helker Berg steigen die Herren aus – nicht nur fürs Pressefoto, sondern auch, um die neuen Info-Tafeln zu zeigen, die an den Haltestellen hängen. Dann gehts zurück zum Markt. Klaus Lipper schaut auf die Uhr. Er wird um12 Uhr mit dem Bürgerbus am Ostwall erwartet, und Pünktlichkeit ist Ehrensache.

 


Billerbecker Bürgerbus startet am 11. April

 

Billerbeck. Am Montag, 11. April, soll der neue Billerbecker Bürgerbus um 8 Uhr starten. Am Samstagvormittag erfolgte schon die offizielle Einweihung des neuen Fahrzeuges vor der Volksbank Billerbeck. Diese war Gastgeberin und Sponsorin unter der Leitung des Vorstandsvorsitzenden der Volksbank Baumberge Werner Termersch.

 

Udo Drees, Vorsitzender vom Bürgerbus Billerbeck e.V., begrüßte die Gäste und erklärte in seiner Ansprache, dass die Stadt im Spätsommer die Weichen gestellt habe. „Am 3. November 2014 war die Vereinsgründung. Es wurde der Vorstand gewählt und wir wurden von Mitarbeitern der Stadt Billerbeck unterstützt.“ Auch Bürgermeisterin Marion Dirks stand dem Projekt positiv gegenüber. Vieles sei bisher positiv verlaufen. „Bedanken möchte ich mich auch bei der Politik. Die Stadt hat uns ein kleines Büro zur Verfügung gestellt.“ Und, so der Vorsitzende weiter: „Es war ein großer Aufwand, der sich gelohnt hat, und ich hoffe, dass der Bürgerbus bei den Billerbeckern gut ankommt.“ 

 

Bürgermeisterin Dirks erklärte anschließend: „Der sonnige Tag heute ist ein gutes Omen. Genauso stelle ich mir die Zukunft vor.“ Die erste Veranstaltung zum Bürgerbus sei im St.-Ludgerus-Stift gewesen. „Ich war skeptisch, weil die Resonanz nicht wirklich gut war.“ Doch fortan ging es gut voran mit dem Projekt, das unter anderem vom Land mit 40 000 Euro Erstförderung unterstützt wurde. 

 

Michael Klüppels vom Verkehrsmanagement der Regionalverkehr Münsterland GmbH überreichte nun den symbolischen Schlüssel an Udo Drees und Marion Dirks.

 

Anschließend erklärte Pfarrer Thomas Ring von der Evangelischen Kirchengemeinde Billerbeck in Anspielung auf den Slogan des Sponsors („Wir machen den Weg frei“), dass es für die besonderen Wege eine Etage höher jemanden gebe, und zitierte Jesus Christus, der von sich gesagt hatte: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Thomas Ring weiter: „Wer sich in der Nachfolge von Jesus Christus sieht, wird sich immer am Gemeinwohl orientieren und immer einen Blick haben für die anderen Menschen.“ Danach sprach von katholischer Seite noch Propst Hans-Bernd Serries einige Worte und besprengte das neue Fahrzeug mit Weihwasser. Nach der Einsegnung durch die beiden Geistlichen gab es für die rund 50 Gäste Schnittchen und Sekt sowie weitere Getränke. 

 

Udo Drees erklärte auf Streiflichter-Anfrage, dass es 33 Haltestellen gebe und 14 Fahrer. Gefahren werde bedarfsorientiert und nicht nach einem festen Fahrplan. Interessierte müssten sich mindestens eine Stunde vor Fahrtantritt anmelden und würden zu dem gewünschten Haltepunkt gebracht und zurücktransportiert. Neben den Billerbecker Haltestellen gibt es noch drei in Nottuln. 

 

Weitere Fahrer werden noch gesucht. Interessierte erhalten nähere Auskünfte bei Udo Drees unter Telefon (02543) 1700) sowie Geschäftsführer Klaus Wallocha unter der Nummer (02543) 7342, die auch für weitere Infos zur Verfügung stehen. Anmeldungen für die erste Fahrt am 11. April sind am Vortag erforderlich.

 


 

So., 03.04.2016

Von Stephanie Dircks

 

„Ich bin unendlich stolz“

 

Offizielle Schlüsselübergabe an Bürgerbus-Verein erfolgt / Rund 50 Gäste beim Festakt anwesend

 

 
   

 

 

 

Symbolische Schlüsselübergabe: (v.l.) Bürgermeisterin Marion Dirks, Udo Drees (Vorsitzender                                                                                                                                           

des Bürgerbus-Vereins) und Michael Klüppels (Regionalverkehr Münsterland GmbH, RVM)

Foto: BürgerBus

                                

     Billerbeck. Es sei ein gutes Omen. Dieser sonnige Tag. „So stell ich mir die Zukunft des Bürgerbusses vor – eine sonnige Zukunft“, sagt Bürgermeisterin Marion Dirks. Und alle Beteiligten freuen sich, dass es nun endlich losgehen und der Bürgerbus Fahrt aufnehmen kann.

 

Am vergangenen Samstag hat erst einmal die offizielle Schlüsselübergabe von der Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) an den Bürgerbus-Verein stattgefunden. „Wir unterstützen das gerne. Es ist eine sinnvolle Ergänzung zum Nahverkehr. Die lokale Mobilität der Bürger wird dadurch deutlich gestärkt“, betont Michael Klüppels von der RVM und überreichte einen überdimensionalen Schlüssel an Udo Drees, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins. Rund 50 Gäste haben an dem kleinen Festakt bei der Volksbank Baumberge, Hauptsponsor des Bürgebusses, teilgenommen – darunter waren unter anderem Mitglieder des Bürgerbus-Vereins, Delegationen der Bürgerbus-Vereine Baumberge, Coesfeld und Olfen sowie Vertreter der im Rat vertretenden Fraktionen. Propst Hans-Bernd Serries und Pfarrer Thomas Ring haben den Segen für das Fahrzeug gegeben.

 

Das Fahrzeug in Billerbeck ist der 124. Bürgerbus, der in Nordrhein-Westfalen an den Start geht. „Viele Monate hat es gebraucht, bis wie unser Ziel erreicht hatten“, so Drees. „Aber es hat sich gelohnt.“ Die ersten Weichen für den Bürgerbus sind im Spätsommer 2014 gestellt worden. Der Verein habe nun ein hervorragendes Fahrzeug und engagierte Mitglieder. „Wir freuen uns, dass es endlich losgeht“, betont Drees stellvertretend für die Mitglieder des Vereins. „Ich bin unendlich stolz. Es war ein großer Aufwand, der sich gelohnt hat“, so der Vorsitzende. „Ich hoffe, dass der Bürgerbus bei den Billerbeckern gut ankommt.“

 

Ab dem 11. April um 8 Uhr ist er im Einsatz, der Bürgerbus. Fahrten können bereits ab heute gebucht werden. Wer mit dem Bus fahren möchte, muss sich einfach telefonisch unter Tel. 02543/7377 melden und landet dann direkt im Bürgerbus-Büro, das im Rathaus angesiedelt ist.

 

Der Bürgerbus fährt bedarfsorientiert. Er wird nicht nach einem festen Fahrplan fahren. Wer mit dem Bus fahren möchte, muss sich mindestens eine Stunde vorher anmelden, wird von Zuhause abgeholt und zu einem der 33 Haltepunkte gebracht – und umgekehrt. Neben den Billerbecker Haltestellen werden in Nottuln die Haltepunkte Krankenhaus, Rhodeplatz und Longinustum bedient. Die Fahrer fahren in zwei Schichten.

 

„Nach der Bürgerstiftung und nach der Bürgergenossenschaft für das Domkontor haben wir jetzt auch einen Bürgerbus. Das macht mich stolz“, so Marion Dirks.

 

Wer sich beim Bürgerbus-Verein engagieren möchte, kann sich bei Klaus Wallocha (Tel. 7342) oder Udo Drees (Tel. 1700) melden.

 





2015

 

Di., 20.10.2015

Von Stephanie Dircks

Di., 20.10.2015

 

Haltestellen für Bürgerbus genehmigt

Förderbescheid für Fahrzeug-Kauf liegt vor / Bestellung erfolgt / Erster Einsatz im Frühjahr 2016 geplant

 

 

 So ungefähr soll der Bürgerbus, der durch Billerbeck rollen wird, aussehen. 

 

    Billerbeck. Es wird wohl Frühjahr 2016 werden, bis der Bürgerbus über die Straßen in und um Billerbeck rollen wird. „Wir rechnen damit um Ostern herum“, so Udo Drees, Vorsitzender des Bürgerbus-Vereins. Auf den Förderbescheid seitens der Bezirksregierung für den Kauf des Fahrzeugs musste gewartet werden. Nun liege dieser aber vor. 40000 Euro an Fördermitteln gibt es für das Fahrzeug. Einen Zuschuss von 5000 Euro gibt es auch vom Kreis. Den Restbetrag übernimmt die Stadt.

Den Bus hat die RVM schon bestellt“, berichtet Drees. Die Lieferung des Fahrzeugs werde im Januar 2016 erwartet. Zum Bürgerbus umgebaut wird das Fahrzeug dann in den Niederlanden. „Das wird wohl ungefähr vier Wochen in Anspruch nehmen“, so der Vorsitzende.

Auch die vom Bürgerbus-Verein vorgeschlagenen Haltestellen sind von der Straßenverkehrsbehörde genehmigt worden, so Drees. Der Bürgerbus soll nicht nach einem festen Fahrplan fahren. Wer mit dem Bus fahren möchte, muss sich mindestens eine Stunde vorher anmelden, wird von Zuhause abgeholt und zu einem der Haltepunkte gebracht – und umgekehrt.

 



Billerbeck. Grünes Licht gab es vor Weihnachten für die Einrichtung eines BürgerBus-Verkehrs in der Stadt Billerbeck.

 

Einstimmig wurde sie im Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Billerbeck beschlossen. Damit sei laut Udo Drees die erste Hürde genommen worden. Auf der Gründungsversammlung des Bürgerbusvereins Billerbeck am 3. November 2014 in billerbecks Bahnhof wurde er zum ersten Vorsitzenden gewählt. Noch im Juni desselben Jahres verabschiedete sich der gebürtige Bottroper in den Ruhestand. 44 Jahre war er im Straßenverkehrsamt des Kreises Coesfeld tätig. Streiflichter-Redakteurin Yvonne Reher sprach mit ihm über die nächsten Schritte, die der Bürgerbusverein gehen wird.

 

SL: Warum war es wichtig, die Gelder seitens der Kommune zu erhalten – eine einmalige Zahlung von circa 31 000 bis 41 000 Euro im Jahr 2015 sowie circa 3 500 bis 6 500 Euro für die laufenden Kosten ab 2016?

 

Udo Drees: Es war deswegen so wichtig, weil der Verein selbst über keinerlei finanzielle Mittel verfügt. Wir brauchen noch Sponsoren.

 

SL: Wofür wird das Geld verwendet?

 

Udo Drees: Bei der größeren Summe handelt es sich um die Förderkosten für die Anschaffung des Busses. 50 000 bis 60 000 Euro und mehr wird er vermutlich kosten. Die Fördergelder seitens des Landes werden benötigt. Doch um sie zu beantragen zu können, müssen wir im Vereinsregister als gemeinnütziger Verein eingetragen sein. Nächsten Montag wird die beauftragte Notarin das offizielle Papier an das Amtsgericht weiterleiten. Dann heißt es abwarten.

 

SL: Was für ein Fahrzeug soll angeschafft werden?

 

Udo Drees: Wir befinden uns noch in der Denkphase. Ob es ein Fahrzeug wird wie beim Bürgerbus Baumberge, in dem acht Fahrgäste transportiert werden oder ein behindertengerechtes Fahrzeug – mit entsprechend weniger Fahrgastzahlen steht noch nicht fest – und auch noch nicht das Modell und die Marke. Wir werden uns auch in den örtlichen Fahrzeughäusern umschauen, aber ernsthaft erst dann, wenn die Formalien abgeschlossen sind. 

 

SL: Wie viele Fahrerinnen und Fahrer haben sich bereits gemeldet?

 

Udo Drees: Es haben sich noch einige Mitglieder und auch Fahrer kurz nach der Gründungsversammlung eingetragen. Natürlich suchen wir immer noch weitere Fahrer. Sie können sich bei dem Geschäftsführer Klaus Wallocha melden. (Anm. d. Red. unter Telefon: 02543--7342) 

 

SL:Welche weiteren Schritte wurden und werden unternommen, um den BürgerBus-Verkehr aufzunehmen? Wurde bereits über mögliche Haltestellen nachgedacht? 

 

Udo Drees: Auf der ersten Vorstandsversammlung Anfang Dezember haben wir uns bereits über mögliche Haltestellen Gedanken gemacht – mehr nicht. Einer der Arbeitskreise, die bei der nächsten Mitgliedersammlung gebildet werden sollen, soll sich damit näher beschäftigen. Die Versammlung für alle Mitglieder soll Mitte/Ende Februar einberufen werden. Am 15. Januar trifft sich der Vorstand.

 

SL-Ausgabe vom 7.1.2015

 


 

Nächste Schritte für Bürgerbus Billerbeck stehen fest

05.01.15 - 12:24

     In vielen Orten im Kreis Coesfeld fahren Bürgerbusse schon erfolgreich. In Billerbeck soll es im kommenden Jahr soweit sein. Die Organisatoren des Projektes bereiten dafür in diesen Tagen die nächsten Schritte vor. Heute in einer Woche haben sie einen Notar-Termin, um den Bürgerbusverein offiziell eintragen zu lassen. Voraussichtlich Ende des Monats gibt es dann eine große Mitgliederversammlung. Dabei sollen sich Arbeitsgruppen zusammenfinden. Eine Gruppe soll beispielsweise den künftigen Bürgerbus aussuchen. Eine andere nimmt die Finanzen in den Blick - und kümmert sich um Fördergeld - außerdem könnte sich eine Arbeitsgruppe damit beschäftigen die Fahrer auszubilden. Der Billerbecker Bürgerbus soll künftig unter anderem äußere Wohngebiete und Bauerschaften mit der Innenstadt verbinden.


 

 

 

 

2014

 


 

 

Bürgerbusverein gegründet

SL-Ausgabe vom 5.11.2014
Von Yvonne Reher

 

                              

 

 

 

 

 

Billerbeck. Die Mobilität der Bevölkerung zu fördern und den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt Billerbeck zu ergänzen und zu fördern, ist das Ziel des frisch gegründeten Bürgerbusverein in der Stadt Billerbeck. „Es ist noch ein zartes Pflänzchen, das noch gewässert und gedüngt werden muss, um zu gedeihen“, betonte Udo Drees auf der Gründungsversammlung am Montagabend in billerbecks Bahnhof.

 

Drees wurde von den sechszehn Gründungsmitgliedern einstimmig zum ersten Vorsitzenden (vorne Dritter von links) sowie Jochen Dübbelde (vorne links) und Heinz Tenholte (vorne rechts) zu seinen Stellvertretern gewählt. Dem Vorstand gehört auch Klaus Wallocha (vorne Zweiter von links) als Geschäftsführer an. Wallocha ist gleichzeitig Ansprechpartner für potentielle Bürgerbusfahrer. Sie können sich telefonisch bei ihm unter (02543) 73-42 melden. Mit der Gründung des Bürgerbusvereins sind die ersten Weichen gestellt. Bis der Bürgerbus wirklich rollen kann, werden noch Monate ins Land gehen. 2016 soll laut dem Vorstnad es soweit sein. Doch erst einmal kommt es auf den Ratsbeschluss im Dezember an, in dem geklärt wird, welche finanzielle Unterstützung das Projekt erhält. Vorab müssen viele Details abgeklärt werden wie zum Beispiel die Frage, ob der Bürgerbus auf festgelegten Linien fährt oder nach dem Vorbild Olfen flexibler auf Fahrgastwünsche reagieren kann. Da auch Billerbeck im Gebiet der Regionale 2016 liegt, wird es auch für den Bürgerbusverein Billerbeck möglich sein, von den gesetzlichen Vorschriften eines festen Fahrplanes abzuweichen.

 

 

Auszug aus der Gründungsurkunde:

 


Di., 25.03.2014

 

Stadt: Interesse für Bürgerbus ausloten 

Infoabend am Montag (7.4.) geplant

 

Billerbeck. Thema war die Mobilität der Billerbecker bereits beim Lokalen Bündnis für Familie. Auch bei den Workshops mit Bürgern zum räumlich-gestalterischen Leitbild wurde die Frage gestellt, wie ältere Menschen, die nicht in der Innenstadt wohnen, diese überhaupt nutzen können – ohne einen geeigneten fahrbaren Untersatz. So stellt sich die Frage, ob ähnlich wie in den benachbarten Baumberge-Gemeinden auch in Billerbeck der Einsatz eines Bürgerbusses sinnvoll ist, wie die Stadtverwaltung  schreibt. Die Rahmenbedingungen für die Gründung eines Bürgerbusvereines seien klar umrissen. Es gebe eine Landesförderung und natürlich die Einnahmen der Fahrgäste. Wichtigste Voraussetzung sei es allerdings, ausreichend ehrenamtliche Fahrer zu finden.

Daher laden die Altenbegegnung und die Stadt Billerbeck zu einem ersten Informationsabend zum Thema Bürgerbus ein. Der Abend findet am Montag (7.4.) um 19 Uhr in den Räumen der Altenbegegnung statt. Alle Interessenten, ob künftige Fahrer oder Fahrgäste, sind eingeladen. An diesem Abend soll ausgelotet werden, ob ein grundsätzliches Interesse besteht, so die Stadt. Als Gäste eingeladen sind die Vorstandsmitglieder des benachbarten Bürgerbusvereines Baumberge. Sie bringen auch den Baumberger Bürgerbus zur Ansicht mit, wie die Stadtverwaltung mitteilt.

Falls die Initiative auf Interesse stoße, sollen weitere Treffen folgen. Auch der Fachausschuss und der Rat werden sich dann mit den zu schaffenden Rahmenbedingungen beschäftigen. Die Anschaffung eines entsprechenden Bürgerbusses werde vom Land mit bis zu 50000 Euro gefördert, wenn er behindertengerecht ausgebaut ist, wie die Stadt informiert. Außerdem werde eine sogenannte Organisationspauschale von jährlich 5000 Euro gewährt. Die Betriebskosten seien über die Fahrgeldeinnahmen und über eventuelle Werbeeinnahmen sowie Spenden zu decken.

Während Bürgerbusse aufgrund der gesetzlichen Regelungen bislang wie der übrige Öffentliche Personennachverkehr ausschließlich auf festen Linien eingesetzt werden konnten, ergebe sich nun aufgrund des Regionale 2016-Projektes der Stadt Olfen auch für Billerbeck die Möglichkeit, über Nachfragebündelung per Anruf jeden gewünschten Ort im Stadtgebiet anzufahren. | www.pro-buergerbus-nrw.de, www.buergerbus-baumberge.de

Di., 08.04.2014

Von Stephanie Dircks